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3. Mai 2019

Dennis Lander und Claudia Kohde-Kilsch: Moa Magnet Open Air sichern – lebendige Szene nicht Anwohnern von Luxuswohnungen opfern

DIE LINKE fordert die Stadt Saarbrücken auf, das beliebte Moa Magnet Open Air zu sichern. „Die Veranstaltung zieht seit Jahren viele vor allem junge Menschen in den Bürgerpark. Dies darf jetzt nicht gefährdet werden, weil es die Neu-Anwohner der Luxuswohnanlage lieber ruhig und friedlich hätten“, erklärt der Saarbrücker Landtagsabgeordnete Dennis Lander „Wer in eine bestimmte Gegend zieht, weiß, worauf er sich einlässt und kann nicht im Nachhinein Anspruch darauf erheben, dass für ihn dort alles geändert wird. Die Stadt Saarbrücken muss hier grundsätzlich klare Kante zeigen, um die Vielfalt unserer Stadt zu bewahren, und darf nicht vor den Anwohnern der Luxus-Appartements einknicken – weder jetzt am Bürgerpark noch künftig am Silo, wo ebenfalls eine lebendige und vielfältige Kultur- und Jugendszene, die es so in der Region kein zweites Mal gibt, durch den Bau neuer Luxuswohnungen bedroht ist.“

Die Vorsitzende der Linksfraktion im Saarbrücker Stadtrat, Claudia Kohde-Kilsch, ergänzt: „Man kann nicht auf der einen Seite die Aufwertung des Bürgerparks politisch fordern und gleichzeitig ein etabliertes Open Air Event verbieten. Der Bürgerpark wurde als Aufenthaltsort für alle Bürger eingerichtet und nicht nur für eine bestimmte Klientel. Anwohner des Parks müssen es aushalten können, wenn sich dort einmal eine lebendige Kulturszene präsentiert. Es handelt sich ja um keine Dauerbeschallung, sondern ein zeitlich begrenztes Event. Der permanente Lärm der Stadtautobahn ist sicherlich deutlich störender als ein jährlich stattfindendes Festival.“