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24. März 2021

Astrid Schramm: Zusätzliche Biontech-Impfdosen vorrangig bei Risikogruppen einsetzen

Astrid Schramm

Als falsch bezeichnet die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Astrid Schramm, die Ankündigung der Landesregierung, die 80.000 zusätzlichen Impfdosen für das Saarland vor allem in saarländischen Unternehmen mit vielen Grenzpendlern einsetzen zu wollen. „Es ist fahrlässig, dass das Gesundheitsministerium in immer größerem Umfang die von der Ständigen Impfkommission empfohlene Priorisierung verlässt. Diese sagt eindeutig, dass zuerst die Älteren und Kranken geimpft werden sollen, bei denen eine Corona-Infektion zu einem schweren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod führen kann ("Bei begrenzten Impfstoffressourcen werden die Impfstoffe so verteilt, dass bestmöglich Schäden durch die COVID-19-Pandemie verhindert werden. Dazu sollen vordringlich Personen geimpft werden, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf von COVID-19 aufweisen, oder ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko haben, oder aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen "). Man kann daher über die Entscheidung der Landesregierung nur noch den Kopf schütteln! Es kann doch nicht wahr sein, dass jetzt junge Menschen in manchen Betrieben geimpft werden, während noch nicht einmal alle 80-Jährigen im Land geimpft sind.“