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5. Mai 2020

Barbara Spaniol: Schülerinnen und Schüler dürfen keinen schulischen Nachteil durch Corona-Krise haben – Sitzenbleiben fällt zu Recht aus

Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag begrüßt, dass im Saarland aufgrund der Corona-Krise und des dadurch ausgefallenen Schul-Unterrichts in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler in die nächste Klassenstufe versetzt werden. „Kein Kind und kein Jugendlicher darf einen schulischen Nachteil durch diese Krise haben, weder durch schlechtere Noten, noch durch längere Schulzeiten. Das hat die Linksfraktion von Anfang an gefordert, und es ist gut, dass es die Bildungsministerin nun umsetzt“, sagt die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol. „Auch für die Schülerinnen und Schüler, die nächstes Jahr ihr Abitur machen, muss es eine faire Regelung geben, denn ihre Leistungen in diesem Jahr fließen ja mit in den Abschluss ein und sie haben durch ausgefallene Prüfungen und Unterrichtsausfall bereits einige Nachteile erfahren. Bedauerlicherweise hat die Landesregierung bei der Frage der diesjährigen Abschlussprüfungen und des Schulstarts auch für Grundschüler der 4. Klasse nicht auf Landesschülervertretung, LINKE und Gewerkschaften gehört. Dabei wäre es besser, wenn die Abschlüsse auf Grundlage der Durchschnittsnoten der bisher erbrachten Leistungen zuzüglich eines ‚Corona-Bonus‘ zustande gekommen wären und Kinder noch nicht wieder in die Schulen müssten, wo ein normaler Unterricht nach wie vor nicht möglich ist und wo Abstands- und Hygienevorschriften in manchen Situationen wie den Pausen nicht gut einzuhalten sind.“