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4. Dezember 2018

Ralf Georgi: Saarland darf bei Solarenergie nicht weiter zurückfallen

Das Saarland hat mit lediglich 3,55 Prozent nach Nordrhein-Westfalen heute den zweitniedrigsten Anteil aller Flächenländer an der Bruttostromerzeugung durch Photovoltaik. Das ist das Ergebnis einer Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Ralf Georgi​ (Drucksache 16/662). DIE LINKE fordert daher eine erheblich stärkere Förderung der Solarenergie im Saarland. DIE LINKE fordert daher eine erheblich stärkere Förderung der Solarenergie im Saarland. „Das Potential wäre da, das hat auch dieser Rekord-Sommer gezeigt, wo das Saarland bei den Sonnenstunden deutlich über dem deutschlandweiten Schnitt gelegen hat“, so Georgi. „Aber die Landesregierung geht selbst mit schlechtem Beispiel voran und hat gerade mal auf neun eigenen Gebäuden überhaupt Photovoltaik-Anlagen errichtet und an vier weiteren Gebäuden Dachflächen zur Nutzung verpachtet. Das ist mehr als dürftig. Es fehlt wieder einmal ein stimmiges Konzept aber offensichtlich auch der Wille, Solarenergie im Saarland zu fördern – während gleichzeitig im windarmen Saarland in den letzten Jahren auf Biegen und Brechen immer mehr und immer größere Windkraft-Anlagen aufgepflanzt wurden. Dazu passt, dass sich diese Regierung weigert, Klimaschutz -Ziele und -Maßnahmen in einem Klimaschutzplan zusammenzufassen, wie das beispielsweise Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen tun, und nicht einmal sagen kann, wie viele Gebäude im Saarland energetisch saniert sind und wie viele noch saniert werden müssen. Eine stimmige Energiepolitik im Sinne des Klimaschutzes sieht anders aus.“