4. Februar 2016

Barbara Spaniol: Gemeinschaftsschulen auf Augenhöhe mit den Gymnasien – mehr Standorte mit eigenen gymnasialen Oberstufen nötig

„Es ist gut, dass der Bildungsminister nun endlich Klarheit darüber schafft, an welcher Gemeinschaftsschule der Weg zum Abitur wie möglich ist. Das war längst überfällig. Dass allerdings so wenig Gemeinschaftsschulen eine eigene gymnasiale Oberstufe bekommen sollen, ist enttäuschend.“ Mit diesen Worten reagiert Barbara Spaniol, die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag und stellvertretende Landesvorsitzende der Saar-Linken, auf das Oberstufenkonzept von Bildungsminister Commercon. „Eine Gemeinschaftsschule auf Augenhöhe mit dem Gymnasium, die auch im Wettbewerb um Schüler bestehen kann, muss einen attraktiven Weg zum Abitur bieten. Der Bildungsminister hat vergangenes Jahr eine Wahlfreiheit zwischen dem Abitur nach acht und dem Abitur nach neun Jahren Gymnasium mit dem Verweis auf die Gemeinschaftsschulen abgelehnt. Eltern und Schüler hätten durch diese Schulform ja bereits eine grundsätzliche Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Wenn aber nur sieben Schulen landesweit eine eigene gymnasiale Oberstufe bekommen, kann man von Wahlfreiheit kaum sprechen.“