21. Mai 2010

Industriekultur im Saarland Bürde? Erbe? Chance?

Industriekultur: Völklinger Hütte

250 Jahre des intensiven industriellen Wirkens haben im Land an der Saar "Spuren" hinterlassen. Heute ist das Saarland ein Schwerpunkt der Industriekultur in Europa. Doch wie und was kann das Saarland an industriellen "Besonderheiten" anbieten? Sind sie nur eine industrielle Erbschaft, die manche ausschlagen möchten oder sogar geeignet, dem Saarland für dessen zukünftige Entwicklung "Orientierungshilfen" zu liefern? Wie geht das Saarland mit seinen vielfältigen industriekulturellen Hinterlassenschaften um?


Und welche Rolle spielt das Jahr 2012 mit dem Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau – bietet sich hier gar eine neue Chance für das Saarland und seine (Industrie-) Kultur? Fragen, auf die Delf Slotta versucht, Einschätzungen und Antworten zu geben.

Freitag, 21. Mai 2010 - 15 bis 18 Uhr
Ehem. Haus Waschbüsch
Völklingen, Rathausstraße (neben Altes Rathaus)

In Kooperation mit der Fraktion Die Linke im Völklinger Stadtrat.

Der Eintritt ist frei - Im Anschluss laden wir zu einem Imbiss ein.

Referent Delf Slotta, Jahrgang 1958, ist hauptberuflich Regierungs-Oberrat und beschäftigt sich seit über zweieinhalb Jahrzehnten intensiv mit industriekulturellen Frage- und Themenstellungen in der Saar/Lor/Lux-Region.

Derzeit leitet er das Projekt "Netzwerk der Industriekultur Saarland" bei der landeseigenen "IndustrieKultur Saar GmbH" in Quierschied-Göttelborn. In dieser Funktion ist er unter anderem auch für die Entwicklung der Strukturwandelprojekte „Regionalpark Saar“ sowie für die „Transformation der ehemaligen Grubenstandorte Göttelborn und Reden in so genannte Zukunftsorte“ mitverantwortlich. Seit Anfang 2009 ist er zudem Leiter des Entwicklungsmanagements „Zechenhaus Reden“, das die Umwandlung des denkmalgeschützten Großbaus in einen überregional bedeutsamen Lehr-, Lern- und Kulturort zum Ziel hat.