20. März 2019

Ralf Georgi zum Welt-Down-Syndrom-Tag: Menschen mit Down-Syndrom brauchen Unterstützung und dürfen nicht ausgegrenzt werden

Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags schließt sich DIE LINKE im Saarländischen Landtag der Forderung der Lebenshilfe und anderer Organisationen an, dass vorgeburtliche Bluttests auf Down-Syndrom nicht zur Regeluntersuchung werden dürfen. Der behindertenpolitische Sprecher Ralf Georgi erklärt: „Menschen mit Down-Syndrom sind nicht weniger wert und können ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen, wenn sie die nötige Unterstützung erhalten. Wenn solche Tests zum Ergebnis kommen, dass das ungeborene Kind ein Down-Syndrom hat, führt das in den meisten Fällen zur Abtreibung. Die Verbände weisen außerdem darauf hin, dass etwa jedes fünfte Test-Ergebnis fehlerhaft ist. Deshalb sollten sie nicht zur Regel werden. Menschen mit Down-Syndrom brauchen Unterstützung und dürfen nicht ausgegrenzt werden.“